Der Jahreswechsel 2025/26

Im Februar 2025 wurden im Gebäude erste Auffälligkeiten an der Wasserversorgung und der Heizungsanlage gemeldet. Am 18. Februar 2025 berichteten Bewohner von vorübergehend trübem Wasser aus den Leitungen, was nach Angaben der Verwaltung auf Arbeiten an der Wasseranlage zurückzuführen war. Ab dem 22. Februar 2025 wurde von Mieterseite ein Ausfall der Heizung im Seitenflügel gemeldet, wobei die Außentemperaturen laut Wetterdaten in diesem Zeitraum bei etwa -4 °C lagen. Es wurden Raumtemperaturen von 15 bis 17 Grad Celsius dokumentiert; nach Angaben der Verwaltung wurde der Betrieb nach rund vier Tagen durch Auffüllen des Heizkreislaufs wiederhergestellt.

Nach behördlichen Informationen bestanden parallel dazu Hinweise auf erhöhte Legionellenwerte im Trinkwasser, weshalb das zuständige Gesundheitsamt einbezogen wurde. Im März 2025 teilte die zuständige Hausverwaltung dem Gesundheitsamt mit, dass entsprechende Arbeiten bis Ende März 2025 abgeschlossen sein und eine anschließende Beprobung durchgeführt werden solle. Im weiteren Verlauf des Frühjahrs und Sommers 2025 kam es zu planmäßigen Abstellungen der Wasserversorgung im Zuge von Wartungsarbeiten. Trinkwasserproben wurden planmäßig im Juli sowie im Oktober 2025 entnommen; Mitteilungen über die Ergebnisse lagen den Bewohnern zu den jeweiligen Zeitpunkten nach deren Angaben noch nicht vor.

Im September 2025 begannen Arbeiten im Innenhof zur Untersuchung von Feuchtigkeitsschäden an der Außenwand, die nach dem initialen Aushub nach Beobachtungen der Mieter über mehrere Monate pausierten. Die geöffnete Baugrube schränkte die Hofnutzung bis in das Frühjahr 2026 ein und wurde nach Hinweisen der Mieter zu einem späteren Zeitpunkt gesichert. Im Oktober 2025 meldete eine Mietpartei im Seitenflügel Feuchtigkeits- und Schimmelspuren an der Wohnungsdecke.

Ab dem 16. Dezember 2025 kam es zu weitreichenden Ausfällen der Heizungsanlage im gesamten Gebäude. Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel meldeten Bewohner in großen Teilen des Hauses einen Ausfall von Heizung und Warmwasserversorgung. Mieter im Seitenflügel dokumentierten in diesem Zeitraum Raumtemperaturen von 9 bis 13 Grad Celsius, während die Außentemperaturen bis zu -7 °C erreichten. Die Hausverwaltung informierte die Mieter per E-Mail darüber, dass defekte Teile die Ursache seien und sich deren Beschaffung verzögere. Bewohner kontaktierten daraufhin Notfallnummern und die Verwaltung und gaben an, unregelmäßige Rückmeldungen erhalten zu haben. Nach Auskunft der Mieter konnte die Anlage erst Ende Januar 2026 – nach einer Dauer von etwa sechs Wochen – wieder in den vollständigen Betrieb übergehen.

Im Februar 2026 wurde vereinzelt von einer erneut nachlassenden Heizleistung berichtet, und im März 2026 stellte die beauftragte Hausmeisterfirma ihre Tätigkeit ein. Da sich die Schlüssel für Dachboden, Heizungs- und Technikräume zu diesem Zeitpunkt bei der Hausmeisterfirma befanden, waren diese Bereiche für Bewohner und Dienstleister vorübergehend nicht zugänglich. Im April 2026 wurde ein erneuter Ausfall der Heizung gemeldet.

Am 10. Juni 2026 wurde bekannt, dass die seinerzeitige Hausverwaltung ihr Mandat zum 31. Mai 2026 niedergelegt hatte. Das Objekt befand sich in der Folge kurzzeitig ohne aktive Verwaltung, und am 11. Juni 2026 wurde ein Wassereintritt an einem Elektroanschluss einer Wohnung gemeldet. Am 18. Juni 2026 fand ein Vor-Ort-Termin mit einem Vertreter der Eigentümerseite statt. Am 19. Juni 2026 übermittelte die Hausgemeinschaft der Eigentümerseite eine schriftliche Zusammenfassung der akuten Meldungen mit der Bitte um Stellungnahme bis zum 26. Juni 2026.